Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 25. Februar 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen Asfelol Personal Injury Rechtsanwälte (nachfolgend „Kanzlei") und ihren Mandanten, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart wurde. Abweichende Bedingungen des Mandanten werden nur anerkannt, wenn die Kanzlei ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Vertragsschluss

Ein Mandatsvertrag kommt durch die ausdrückliche Annahme des Mandats durch die Kanzlei oder durch den Beginn der Bearbeitung des Auftrags zustande. Eine bloße Kontaktanfrage oder Schilderung des Sachverhalts stellt noch keinen Vertragsschluss dar.

Die Kanzlei ist berechtigt, die Übernahme eines Mandats ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere bei Interessenkonflikten oder fehlender fachlicher Zuständigkeit.

3. Gegenstand der Tätigkeit

Die Kanzlei bietet anwaltliche Beratung und Vertretung in den Bereichen Personenschäden, Unfall- und Haftpflichtansprüche, Schmerzensgeld und Versicherungsfälle an. Der genaue Umfang der Tätigkeit ergibt sich aus der Mandatsvereinbarung.

Die Kanzlei schuldet eine sorgfältige rechtliche Beratung und Vertretung nach den Grundsätzen der anwaltlichen Berufspflichten. Ein bestimmter Ausgang des Mandats kann nicht zugesichert werden.

4. Mitwirkungspflichten des Mandanten

Der Mandant ist verpflichtet, der Kanzlei alle für die Bearbeitung des Mandats relevanten Informationen und Unterlagen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen. Änderungen der Sachlage sind der Kanzlei unverzüglich mitzuteilen.

Die Kanzlei haftet nicht für Nachteile, die darauf beruhen, dass der Mandant relevante Informationen oder Unterlagen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig übermittelt hat.

5. Verschwiegenheit

Die Kanzlei unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese Pflicht erstreckt sich auf alle im Rahmen des Mandats bekannt gewordenen Tatsachen. Eine Offenbarung erfolgt nur, soweit der Mandant zustimmt oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.

6. Vergütung

Die Vergütung der anwaltlichen Tätigkeit richtet sich nach der jeweils geltenden gesetzlichen Gebührenordnung, sofern keine abweichende Honorarvereinbarung getroffen wurde. Etwaige Honorarvereinbarungen bedürfen der Schriftform.

Auslagen (z. B. Gerichtsgebühren, Sachverständigenkosten, Porto) werden dem Mandanten gesondert in Rechnung gestellt.

7. Haftung

Die Kanzlei haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beschränkt. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

8. Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen

Die von der Kanzlei erstellten Arbeitsergebnisse (Gutachten, Schriftsätze, Vertragsentwürfe etc.) sind ausschließlich für die bestimmungsgemäße Verwendung durch den Mandanten bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte oder eine Veröffentlichung bedarf der vorherigen Zustimmung der Kanzlei.

9. Aufbewahrung von Unterlagen

Die Kanzlei bewahrt die Handakten nach Beendigung des Mandats für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer auf. Danach erfolgt die Vernichtung, sofern der Mandant nicht anderslautend informiert wurde. Eine Rückgabe von Originalunterlagen erfolgt auf Wunsch des Mandanten.

10. Beendigung des Mandats

Das Mandat kann von beiden Seiten jederzeit gekündigt werden, soweit nicht die Treuepflicht entgegensteht. Die Kanzlei ist berechtigt, das Mandat niederzulegen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Im Falle der Beendigung des Mandats hat der Mandant Anspruch auf Herausgabe der für ihn bestimmten Unterlagen.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Mandatsverhältnis ist Wien, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

12. Kontakt

Asfelol Personal Injury Rechtsanwälte
Thonetgasse 33
1220 Wien, Österreich
Telefon: +43 9 961 083 817
E-Mail: info@asfelol.shop